Ein nachhaltiger Kleiderschrank.

Wie heißt es so schön: Wir brauchen nicht einige, die es perfekt machen, sondern viele, die einen kleinen Beitrag leisten. Und sich im Bereich Kleidung etwas nachhaltiger zu verhalten, ist gar nicht so schwer. Was Du ganz konkret machen kannst? Wir sagen es Dir.

Shop your own closet.

Wenn wir aufhören uns einzureden, dass wir nichts zum Anziehen haben und stattdessen das tragen, was wir haben, dann ist das schon die halbe Miete für einen nachhaltigen Kleiderschrank. Wie oft hast Du bisher neue Kleidung gekauft? Einmal im Monat? Dann versuch doch mal ein oder zwei Monate nichts Neues zu kaufen und stattdessen Deinen Kleiderschrank komplett zu tragen. Plötzlich entdeckt man alte Lieblingsstücke wieder und beschäftigt sich mal mit dem was man hat. Wunderbar!

Schmeiß eine Tauschparty!

Du hast keine Lust auf Flohmarkt, aber eine ganze Menge Kleidung, die Du nicht mehr trägst? Das geht wahrscheinlich auch Freunden von Dir so. Schmeiß eine Kleidertauschparty. Jeder bringt einen großen Schwung gut erhaltene Kleidung mit und man kann in gemütlicher Atmosphäre und bei einem Bier oder Orangensaft ein bisschen stöbern und tauschen.

Sharing is caring.

Zu manchen Anlässen trägt man etwas Besonderes, das danach in den Tiefen des eigenen Kleiderschranks verloren geht. Das ist teuer und wenig nachhaltig. Plattformen wie Dresscoded und Chic by Choice verleihen beispielsweise Kleidung für festliche Anlässe. Günstiger geht es natürlich bei Freundinnen.

Kleidung an die richtige Adresse spenden.

Wir überschwemmen Afrika mit unseren Altkleidern und schaden dadurch der dort ansässigen Textilindustrie. Daher sollte man genau schauen, wohin man spendet. Container an der Straße sind da oft leider nicht die richtige Adresse. Stattdessen kann man sich besser gezielt an Organisationen wenden, wie zum Beispiel die Caritas, die viele Kleiderkammern in Deutschland betreibt. Auf der Website findet man auch oft eine Liste an benötigten Spenden. So kann man genau das hinbringen, was gerade am meisten gebraucht wird.

Wenn neu dann fair und langlebig.

Bei dem Kauf neuer Kleidung sollte man besonders auf eine nachhaltige und faire Produktion achten. Außerdem ist es wichtig, Qualität und Langlebigkeit in den Fokus zu rücken. Denn nur dann kann die Kleidung auch weiterverwendet werden, wenn man sie selbst nicht mehr braucht oder mag. Frag Dich außerdem bei jedem Kauf, ob Du das Kleidungsstück mindestens 25 Mal tragen wirst. Wenn ja, go for it!

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