Kreative Ideen – wie Geschäfte die Corona Zeit überstehen

 

#supportlocals – dieses Motto ist aufgrund der aktuellen Situation wichtiger denn je. Aber wie genau können Du und ich diese Idee umsetzen? Mit dieser Frage sind wir zum Glück nicht allein und es gibt auch schon viele Unternehmen, die die passende Antwort parat haben. Kleine, vor allem stationäre Läden suchen nach kreativen Lösungsansätzen, um diese schwierige Lage zu überwinden und werden fündig. Unsere Praktikantin Paula hat sich umfangreich damit beschäftigt und eine Shopbesitzer und Brands befragt.

Was macht jesango in der aktuellen Situation?

Auch wir als Fair Fashion Onlineshop haben uns natürlich Gedanken gemacht, wie wir kleine Fair Fashion Labels noch mehr unterstützen können. Deshalb haben wir uns entschieden neben unserem Online Shop vorübergehend einen Marktplatz für Fair Fashion und andere nachhaltige Unternehmen zu eröffnen, deren Existenz durch die Abnahme der Kunden bedroht ist. Dabei bieten wir nicht nur Shops, die nur stationären Handel betreiben, eine Online Plattform, sondern auch Läden mit bereits bestehenden Online Shops, eine zweite, zusätzliche Plattform. Selbstverständlich haben wir hier alle Läden nach unseren Leitlinien ausgewählt, indem wir darauf achten, dass alle Produkte fair und nachhaltig produziert wurden.

So kannst Du als Kunde von jesango.de ganz bequem von zu Hause dem Motto #supportlocals nachgehen und kleinen Unternehmen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

When you buy from a small business, an actual person does a little happy dance

Es gibt aber auch noch viele andere kreative Ideen wie die von „picturedbybetty“ aus München. Bettina Theissmann (siehe rechts) ist eigentlich leidenschaftliche Fotografin und Grafik Designerin, die dabei auf Minimalismus setzt. In der aktuell schweren Zeit hat sie neben Ihrer Leidenschaft zur Fotografie ein weiteres Projekt ins Leben gerufen:  Auf Ihrer Website hat sie die neue Rubrik #supportyourlocals eröffnet. Dabei arbeitet sie bis jetzt mit insgesamt 48 Münchner Locals zusammen, für die man ganz einfach online auf ihrer Website einen Gutschein kauft und dann später im entsprechenden Laden einlöst.

Dabei ist das Angebot groß. Von Cafés und Restaurants wie das Café Kuko, das nicht nur leckere Gerichte und Getränke, sondern auch selbstgehäkelte oder gestrickte Ware anbietet, bis hin zu Fashion Stores wie das KARUSA, dessen Sortiment 70% aus handgemachten Produkten von Menschen aus München und der näheren Umgebung besteht. Man kann auch Gutscheine für Yoga Studios wie das (T)raum oder für den minimalistischen und nachhaltigen Optiker Jules & Mel (siehe links) erwerben.

Auch die Initiative „Rette deinen Lieblingsladen“ der Firma Mischok verfolgt das gleiche Konzept wie Bettina: Sie vertreiben Gutscheine für alle möglichen Kleinunternehmen in insgesamt zehn Bundesländern in Deutschland. Das Team, das sich zum Ziel gesetzt hat, kleine Unternehmen in dieser schweren Zeit zu unterstützen besteht aus drei Brüdern mit 20 zusätzlichen KollegInnen (siehe rechts). Natürlich sind auch hier Fair Fashion Stores wie der Green Lavadee Fair Fashion Store in Winnenden bei Stuttgart, der Green Concept Store glore in Augsburg oder der Life Tree Store ebenfalls in Augsburg.

Das Stacks – „der Shop für ethisch korrekt hergestellte Kleidung für modebewusste Menschen“ in Köln-Ehrenfeld kämpft ebenfalls mit der aktuellen Situation. Bernd, Denno und Jorrit (siehe links) haben den kleinen Laden vor circa zwei Jahren gegründet und geben jetzt alles, um weiterhin bestehen bleiben zu können. Sie bieten ihre Mode nicht nur über andere Onlineshops an, sondern sind gerade dabei auch ihren eigenen Onlineshop zu eröffnen. Außerdem kann man für ihren Laden auch Gutscheine bei Veedelsretter erwerben. Veedelsretter vertreibt Gutscheine für alle möglichen Geschäfte in Köln. Man merkt also, dass die Jungs alle gerade gebotenen Möglichkeiten zu nutzen, um ihr Herzensprojekt am Leben zu erhalten.

Zwar nicht im Fair Fashion Sektor aktiv, aber trotzdem äußerst spannende Ideen hat das Team von „kochdichtürkisch“. Sie haben aus der aktuellen Lage das beste gemacht. Statt normale Kochkurse anzubieten, veranstalten Orhan, Orkide und die anderen Köche auf ihren gleichnamigen Instagramprofil @kochdichtürkisch mehrmals die Woche einen Livestream Kochkurs an. Sie erklären zum Beispiel wie man Börek rollt, wie man einen Bulgur-Köfte Dürüm selbst macht oder wie man einen Kichererbsen-Eintopf mit Spinat zu bereitet. Die Zuschauer können sich dann über die Website die passenden Zutaten bestellen und die leckeren, türkischen Gerichte zu Hause nachkochen oder auch Kochbücher mit noch mehr Rezepten bestellen.

Man sieht wie jedes Unternehmen auf verschiedene Art und Weise kreativ wird, um diese schwierige Zeit zu überstehen. Jetzt ist es unsere Aufgabe, diese Angebote wahrzunehmen und uns vielleicht den ein oder anderen Gutschein zu kaufen, etwas online zu bestellen oder neue Rezepte kennenzulernen!

#supportlocals #supportfairfashion #supportlocalbusinesses #weareinthistogether

 

// Paula Humann hat diesen Beitrag recherchiert und geschrieben

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